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Zutaten für

  • 6 Orange(n) Bio
  • 1,8 Liter Wasser, pro Kilo Früchte
  • 650 g Gelierzucker, 1:2 pro Kilo Fruchtmasse

Zubereitung
BIO Orangen mit essbarer Schale sorgfältig waschen.
Den Orangen Popo und Kopf abschneiden, dann mit Schale so fein wie möglich schneiden. Evtl. durch den Schnitzenschneider der Küchenmaschine geben.
Die Kerne so gut es geht entfernen und in einem Säckchen aufbewahren, zubinden, ich nehm dafür immer die Papier-Teefilter.
Diese Fruchtmasse abwiegen, 1,8 Liter Wasser pro Kilo Früchte dazu tun.
Früchte mit dem Wasser und dem Kernesäcken in einer Schüssel 24 Stunden kühl ziehen lassen.
Nach den 24 Stunden die gesamte Masse in einem Topf aufkochen, ca. 1 Stunde brodeln lassen. Dann nochmals 24 Stunden stehen lassen (kühl).
Dann das Kerne Säckchen entfernen, gut ausdrücken.
Die ganze Masse nochmals abwiegen, 1,3 Kilo Gelierzucker pro Kilo Fruchtmasse. Ich selbst nehme immer 650 g Gelierzucker 1:2 pro Kilo. Achtung, 1:3 Zucker ist m.E. fast nicht süß genug. Je nachdem wie viele oder wenige Kerne die Orangen enthalten haben, die Zuckermenge noch leicht erhöhen.

Dann das Ganze aufkochen und 1 Stunde aufkochen lassen, danach in heiße, saubere Gläser füllen, nach Befüllung und Verschluss Gläser auf den Kopf stellen.
Tipps:
– Orangen mit Schale verwenden, also nur! unbehandelte Früchte nutzen.
– logisch, die Qualität dieser Marmelade steigt mit der Qualität der Orangen, also am besten in der richtigen Jahreszeit zubereiten, in der Regel ist das Dezember/Januar.
– beim Ziehen der Früchte drauf achten, dass die Schüssel aus Material besteht das Fruchtsäure auch verträgt. Wär schade wenn das Ergebnis “metallisch” schmeckt.
– Pi mal Daumen ergibt eine Orange ein Glas Marmelade, o.g. Mengen lassen sich also recht leicht anpassen.
– nach dem letzten Aufkochen wirkt die Marmelade sehr flüssig, nicht verwirren lassen, das wird.
– das Rezept lässt sich genau so gut für alle anderen Zitrusfrüchte verwenden.
– die lange Ziehzeit ist wichtig, nur dadurch wird das Ganze so extrem fruchtig.
Das Rezept habe ich mal aus Frankreich bekommen und wird mir immer förmlich aus den Händen gerissen. Die Mengen, die ich im Winter so herstelle, werden jährlich größer.

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